Vorsicht Mädels, das wird wieder so ein schwärmerischer Artikel… ich kann grad einfach nicht anders! Die Brautkleider und die Fotos der Kollektion 2017 von therese und luise haben mich einfach bähm, booom, katschäng, umgehauen. So, wie mich neulich schon die Fotokunst dieses Shootings geflasht hatte. Wenn ich euch dann noch erzähle, wie Designerin Bettina Hirtreiter-Huber vor einigen Jahren anfing und welche Entwicklung ihre Brautkollektionen seither gemacht haben, dann komme ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Also vielleicht zum Einstieg ein bisschen nüchternere Fakten: Bettina entwirft ihre Modelle im beschaulichen Wasserburg am Inn – und hat zugleich einen feinen Sinn für das, was moderne Bräute sich wünschen: Bequeme Kleider, die ein Symbol sind für ihre Unabhängigkeit, die romantisch sind, viel zeigen und noch mehr Raum für Fantasie lassen. Frei, urban, verliebt, aus Seide, Georgette und – ohhhh, ohhhh, schwäääärm – französischen Spitzen mit großen floralen Mustern, zarten Details und – hach, Verzückung pur – diesem geometrischen Rautenmuster. Soooo viel gibt es zu entdecken, dass ich euch am liebsten alle Bilder auf einen Blick zeigen würde. Aber der Reihe nach…
Frei kombinierbare Oberteile und Röcke
Ein Konzept, das unser Verlangen nach maximaler Individualität perfekt erfüllt, ist die freie Kombinierbarkeit einiger Modelle untereinander. Wenn euch also beispielsweise ein Rock mit kleiner Schleppe aus der Kollektion besonders gut gefällt, ihr dazu aber lieber ein anderes Oberteil hättet, dann könnt ihr das bei einigen Modellen frei zusammenstellen. Was ich damit meine, zeige ich euch am besten am Beispiel dieser zwei Varianten: gleiches Oberteil, unterschiedliches Unterteil. Einmal als Jumpsuit, einmal als klassisches Brautkleid kombiniert:
Inspirationen zum Schmachten
Weiter unten im Artikel zeige ich euch alle Modelle der neuen Kollektion. Im Vergleich zur Kollektion 2016, und erst Recht zur Kollektion 2015, hat Bettina das Label mit Sieben-Meilen-Stiefeln weiterentwickelt. Was ihr heute vor euch seht, ist das Ergebnis eines ausgewachsenen Editorial-Shootings, das es mit internationalen Designern aufnehmen kann. Sagte ich schon was von Schwärmen?! Also: Cappuccino zur Hand genommen, zurückgelehnt und schmachtend durch diese urbane Traumwelt voller Seide, Spitze und geometrisch-floraler Details gescrollt:
Was tun mit dem Brautkleid nach der Hochzeit?
Na, einfach in den Alltag integrieren, dachte sich Bettina, und kombinierte einfach mal Brautmode und legere Alltagsklamotte:
Die Kollektion 2017 in der Übersicht
So, und weil die Bilder des Editorials oben zwar einfach schön zum Anschauen sind, sich aber der Schnitt eines Brautkleides nun einmal nicht so recht am sitzenden Model erkennen lassen will, habe ich euch hier meine Lieblinge zusammenchoreographiert. Na, dann mal fröhliches Stöbern!
Modelle mit breiten Trägern aus Spitze
Brautkleider mit langen Ärmeln
Spitze trifft Spagettiträger
Romantische Einblicke – halblanger Arm und Rautenspitze